Mit freundlicher Genehmigung von "the blue window - tesion Kommunikationsnetzwerke Südwest GmbH"
Liebe Patricia-K Mitglieder. Hier gibt es einen günstigen Internet-Zugang.



Netiquette oder
Regeln zum korrekten Umgang im Internet



Einstieg
Seit immer mehr Menschen die elektronischen Medien zu ihrem Hauptwerkzeug im Büro und in ihrer privaten Korrespondenz gewählt haben, seit sich die Menschen zu Tausenden auf den verschiedensten Plattformen des Internet treffen, um miteinander zu kommunizieren, gibt es leider auch immer mehr Mißverständnisse und sogar Ärger. Viele kennen sich auf diesem Gebiet noch zu wenig aus und führen sich oftmals bewußt oder nicht wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen auf. Dies wieder löst heftige Reaktionen auf der Gegenseite aus, so daß sehr viel Zeit darauf verwendet wird, neu Hinzugekommenen sowie solchen, die sich nicht genügend um die Einarbeitung in dieses Medium bemüht haben, immer wieder die Regeln des Umgangs in dieser neuartigen Kommunikation zu erklären. Wenn diese Regeln als Netiquette bezeichnet werden, dann deshalb, weil neben einigen wenigen ausgesprochenen Verboten, die von Gesetzes wegen existieren und auch für den übrigen Alltag gelten, damit doch eher Regeln gemeint sind, die sich im Laufe der Zeit durch den täglichen Umgang innerhalb dieser Medien herausgeschält haben. Es gehört zum guten Ton, wenn Sie sich diese Regeln zu eigen machen und auch darum besorgt sind, daß sich andere ebenfalls daran halten.
Im folgenden wollen wir Ihnen deshalb die wichtigsten Regeln und Gebote des Umgangs im Medium Internet vorstellen, damit Sie nicht zu denjenigen Menschen gehören, die durch ihr Benehmen andere verärgern, sich selbst unbeliebt machen und unter Umständen sogar das Gesetz übertreten. Bitte seien Sie sich bewußt, daß Ihr Verhalten auf dem Internet nicht nur Folgen für Sie selbst haben kann, sondern auch Ihre Mitmenschen und insbesondere Ihren Internet Service Provider (ISP) in Mitleidenschaft zieht. Nicht nur strafbares Verhalten im Sinne des Strafgeschehens, sondern auch schwere Verstöße gegen die Netiquette können deshalb dazu führen, daß Ihnen Ihr ISP den Internetzugang, den Mail-Account oder beides sperrt. Über Einzelheiten können und sollten Sie sich in den AGB von tesion - the blue window und in der Leistungsbeschreibung the blue window Internet Access Services informieren, wo Sie auch die juristische Version dieser Regeln nachlesen können.

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Begriffserläuterung
E-Mail:
E-Mail oder Email ist die Abkürzung für Electronic Mail (elektronische Post), die ähnlich wie die normale Post organisiert ist, also mit Adresse, Absender, Postfach und Zentralverwaltung. Elektronische Post wird in der Regel von einem Absender an einen oder einige wenige Empfänger (Adresse unter to:) und Kopieempfänger (Adresse unter cc:) geschickt und dient vor allem der persönlichen Kommunikation.

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Mailing List:
Die Mailing List (ML) ist nichts anderes, als ein elektronischer Briefverteiler. Richtet sich das E-Mail in der Regel an einen bzw. an einige ausgewählte Empfänger, so sind die Nachrichten an eine Mailing List immer an eine Gruppe gerichtet. Eine Mailing List wird für eine bestimmte Gruppe oder Aufgabe ins Leben gerufen und ist nur für deren Mitglieder bestimmt. Diese schreiben sich durch "subscribe" ein und tragen sich mit "unsubscribe" wieder aus. Jeder Beitrag wird über E-Mail an alle Mitglieder verschickt. Es gibt somit keine private Korrespondenz auf diesem Weg. Die Mitgliedschaft in einer ML kann kurz oder langfristig sein, sie kann auch zeitweilig ausgesetzt werden (etwa bei Ferienabwesenheit). Gleichgültig wieviele Mitglieder eine ML hat und wie lange diese ihre Mitgliedschaft aufrechterhalten - mitlesen kann immer nur derjenige, dessen Name zum Zeitpunkt einer Nachricht auf der Liste steht. Es bleibt somit immer kontrollierbar, wer gerade als Mitglied in dieser Liste aufgeführt ist und wer nicht. Einige Mailing Lists erlauben es sogar, durch Fernabfrage die aktuelle Mitgliederliste zu erfahren.

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Newsgroup:
Eine Newsgroup (NG) bezieht sich wie die ML auf ein Thema und ist ein offenes Diskussionsforum auf Usenet-Servern (= News-Servern), d.h. die Beiträge zu einem Thema werden in kurzer Zeit auf Tausende von Servern weitergeleitet, von denen sie grundsätzlich von jedem Internet-Teilnehmer abgerufen werden können. Im Unterschied zu einer Mailing List ist hier die Leserschaft anonym, während die Schreibenden "sichtbar" sind. Alles, was sich hier abspielt, ist öffentlich und wird sogar archiviert (z.B. www.dejanews.com) und kann auf Jahre hinaus noch nachgelesen werden. Obwohl nur die Kunden eines Providers Zugriff (geschützt durch Paßwort und Loginname) auf die von dessen News-Server zur Verfügung gestellten Newsgroups haben, werden die meisten Newsgroups von vielen verschiedenen Providern abonniert und stehen dann weltweit zur Verfügung. Leider werden viele Newsgroups dazu mißbraucht, Werbung, Obszönitäten und nutzloses Zeug (trash) unter die Leute zu bringen. Dies kann dazu führen, daß eine Newsgroup von ihren seriösen Teilnehmern aufgegeben wird. Einzigen Schutz bieten hier einige ganz wenige Gruppen, die moderiert sind, d.h. bei denen jeder Beitrag nicht automatisch in der Newsgroup erscheint, sondern über eine zentrale Moderation geleitet wird.

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Diskussionsforum:
Neben den Newsgroups, die auf dem Netz von Usenet-Servern basieren, werden in letzter Zeit solche Diskussionsforen immer beliebter, die auf dem WWW angesiedelt sind. Ihre Handhabung ist für den Benutzer meist sehr viel einfacher als der Umgang mit den Newsgroups. Auch sie sind öffentlich, werden aber nach einer Weile, wenn das Thema ausdiskutiert worden ist oder ein bestimmtes Problem gelöst wurde, wieder vom Server genommen. Im Gegensatz zu den Newsgroups stehen Diskussionsforen nur auf jeweils einem einzigen Server zur Verfügung.

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Chat:
Chatten, oder wie es auch verdeutscht heißt "Plaudern", bedeutet den gleichzeitigen interaktiven Austausch von Gedanken mit vielen, vielleicht Hunderten oder gar Tausenden Teilnehmern im Internet, und das weltweit. Chatten können Sie öffentlich wie privat. Es gibt verschiedene Programme, die es ermöglichen, daß Sie mit anderen chatten können. Die auf HTML basierenden Chats können von jedem Browser aus benützt werden. Bei einigen Chats müssen Sie sich das zugehörige Plug-In besorgen oder gar die Java-Einstellungen Ihres Browsers aktivieren. Bei anderen Formen des Chats, wie Palace, World-Chat oder IRC (Internet Relay Chat) müssen Sie sich den Clienten von der entsprechenden Homepage downloaden und anschließend entweder selbst einen channel (Chatraum) eröffnen oder sich in die vorgefertigten Chaträume begeben. In der Regel können Sie - und aus Sicherheitsgründen sollten Sie auch niemals - hinter einer Firewall chatten. Achtung: Meistens sind die Chatprogramme Shareware oder mit einer einmaligen Einschreibegebühr verbunden. Für welche Form Sie sich auch immer entscheiden mögen, es gelten hier die Regeln des Umgangs im Internet (Netiquette oder bei Palace: Chatiquette) wie bei allen anderen Formen der Kommunikation.

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Regeln
E-Mail:
Verboten ist zunächst einmal alles, was auch sonst gegen das Gesetz verstößt. Dazu gehören beispielsweise: Kettenbriefe, verbotene Pornographie, Beleidigungen und Beschimpfungen ("flames") oder gar Drohungen, das Verbreiten von Raubkopien (Programme, Fotos, Musik …) oder Viren, aber auch rassistische u.ä. politische Hetze sowie Anstiftung zum Verbrechen. Verboten ist außerdem - auch wenn es möglicherweise vom Gesetz noch nicht erfaßt ist - alles, was gegen den Willen des Empfängers geschieht. Hierzu gehört vor allem das berühmte Spamming (auch bekannt als "junk E-Mail"), d.h. das Verschicken von MassenE-Mails mit ewig gleichem Inhalt oder gar Werbung. Das gleiche gilt für "E-Mail Bomben", d.h. einen Empfänger mit so vielen E-Mails gleichen Inhalts zu überhäufen, daß nicht nur seine Festplatte überläuft, sondern eventuell auch diejenige des Providers; möglicherweise kann es dabei zu Systemabstürzen kommen.
Sanktionen: Illegale Aktivitäten werden bei Entdeckung den Behörden angezeigt, Verstoß gegen das Verbot von Spamming und Mailbomben führt zur Sperrung des Mail-Accounts.
Unerwünscht ist alles, was den E-Mailverkehr des Empfängers unnötig belastet. Dazu gehören u.a. überlange Signaturen, Werbung (gemeint ist Werbung in Einzel-E-Mails, Werbung in Massen-E-Mails ist ausdrücklich verboten), nicht verlangte Attachements (zum Beispiel Word-Dokumente, Bild- oder Audiodateien …), E-Mails ohne Betreff (subject).
 
Generell gilt:
  • Der Inhalt und die Wartung der elektronischen Mailbox liegen in Ihrer Verantwortung. Leeren Sie regelmäßig die Mailbox, und belasten Sie den Mailserver nicht unnötig mit Post, die Sie bereits gelesen haben.
  • Melden Sie Ihre Ferienabwesenheit dem Provider, oder lassen Sie Ihre Nachrichten nachschicken. Es gibt hierfür verschiedene Dienstleistungen, die Sie in Anspruch nehmen können.
  • Weisen Sie unter "subject" (ähnlich der Betreffzeile bei Briefen) mit einigen Worten auf den Inhalt des E-Mails hin.
  • Wenn Sie eine E-Mail beantworten, versuchen Sie, nicht den ganzen Brief zu zitieren, sondern nur das, auf das Sie sich beziehen. Kürzen ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.
  • Sie können am Ende Ihrer E-Mail eine bis zu vier Zeilen umfassende Signatur (bekannt als .signature oder .sig) anhängen. Unterscheiden Sie dabei unbedingt zwischen privater und offizieller Nachricht.
  • Versuchen Sie Ihre Nachricht ein wenig zu gestalten. Rechtschreibfehler machen beim Empfänger keinen guten Eindruck; setzen Sie Absätze ein, und gliedern Sie Ihre Nachricht entsprechend.
  • Gehen Sie sparsam bzw. nur ganz gezielt mit Smileys um (wie z.B. ":-)" für "Ich freue mich"). Diese verlieren bei zu häufigem Gebrauch ihre Wirkung.
  • Dateien können Sie als File-Attachement per E-Mail versenden. Achtung, die Datei darf nicht größer als 2MB sein.
  • Gehen Sie auch nicht davon aus, daß Ihre Nachricht vom Empfänger sofort gelesen wird. Die Person, der Sie schreiben, könnte auf der anderen Seite der Erde wohnen und gerade schlafen. Bedenken Sie auch, daß er oder sie gerade in den Ferien sein könnte oder der PC nicht funktioniert. Es gibt keinen 100%igen Verlaß, daß Ihr E-Mail auch angekommen ist.
  • Auch bei der elektronischen Post gilt wie bei anderen Formen der schriftlichen Kommunikation: Schreiben Sie niemals im Affekt!
  • Passen Sie auf, wem Sie antworten. Adressen können gefälscht sein, so daß Ihre Antwort unter Umständen beim Empfänger auf Befremden stößt und zu Gegenreaktionen führen kann. Grundsätzlich gilt, wenn Sie eine E-Mail von einem unbekannten Absender erhalten sollten, dann beantworten Sie diese Nachricht mit größter Vorsicht, wenn überhaupt.
  • Denken Sie daran: Die E-Mails sind "offen", das heißt im Prinzip kann jeder Befugte und so mancher Unbefugte auf dem Weg zwischen Absender und Empfänger Ihre Nachricht lesen.
  • Viren können nicht direkt per E-Mail verbreitet werden, sondern nur per Attachement. Insbesondere Microsoft Office Dateien (Word, Excel) können sogenannte Makroviren enthalten, die beim Öffnen des Attachements zu einem Ausfall Ihres Betriebsystems führen. Lassen Sie solche Attachements immer zuerst von einem aktuellen Anti-Virusprogramm prüfen. E-Mails, die Sie davor warnen, E-Mails mit bestimmtem Betreff (subject) wie zum Beispiel "Happy Easter" oder "Game over" zu lesen, brauchen Sie nicht ernst zu nehmen. Löschen sie derartige Warnungen einfach.
  • Trotz der Möglichkeit zur Verfälschung des Absenders können Sie als Absender ermittelt werden. Versuchen Sie deshalb niemals, andere Empfänger zu belästigen. Anonymität auf dem Netz ist eine Illusion.
  • Bei besonders wichtigem Inhalt sollten Sie Ihre Nachricht verschlüsseln. Leider ist die Verschlüsselung bei den meisten E-Mailprogrammen noch nicht standardmäßig vorgesehen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, ein Verschlüsselungsprogramm als Plug-In einzubauen; sehr gut geeignet ist derzeit etwa PGP (Pretty Good Privacy).

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Mailing List
Verboten ist, was auch bei einer E-Mail verboten ist.
Unerwünscht sind sogenannte "autoresponder", d.h. Skripts, die den Absender - in diesem Fall also die Liste und damit alle in der Mailing List eingetragenen Mitglieder - mit einer vorgefertigten Mitteilung benachrichtigen. Unerwünscht ist weiterhin, jede Art von Mitteilung, die nichts mit dem Zweck der ML zu tun hat.
Generell gilt, daß die Nachrichten, die in einer Mailing List verschickt werden, unpersönlich zu gestalten sind. Versuchen Sie nicht, an einzelne Personen gerichtete Nachrichten über eine Mailing List zu versenden. Benützen Sie hierfür die private E-Mail Adresse des Betreffenden, wie sie sich unter "From:" darstellt. Ein Tip: Benutzen Sie in diesem Fall nicht die Antworttaste ("reply-button") Ihres Mailprogramms.

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Newsgroups und Foren
Verboten ist das Verbreiten von illegalen Inhalten (Bild, Ton, Text, Raubkopien von Programmen), s. E-Mail. Dennoch gibt es Newsgroups, die genau diesem Zweck dienen. Vorsicht: auch als passiver Teilnehmer (sogenannter lurker) an einer illegalen Newsgroup können Sie sich gegebenenfalls strafbar machen. Illegale Beiträge gibt es sporadisch allerdings auch in ansonsten harmlosen Newsgroups; bitte melden Sie solche Beiträge Ihrem Provider, damit sie vom Server gelöscht werden können.
Unerwünscht ist Spam, d.h. oftmalige Wiederholung ein und desselben Inhalts, das massenweise Verbreiten von Werbung oder das Vortäuschen eines interessanten Inhalts. In vielen Newsgroups ist das "Crossposting" unerwünscht, d.h. das Versenden einer und derselben Nachricht an verschiedene Newsgroups. Mancherorts ist Crossposting notwendig, um vielleicht einem halben Dutzend Newsgroups, die betroffen sind, etwas mitzuteilen, anderenorts ist es gängige Praxis (comp.os.*.advocacy, dabei steht das "*" für irgendein Betriebssystem), und wieder anderenorts unbeliebt. Tip: Lesen Sie zuerst die Newsgroups, in die Sie crossposten. In vielen Newsgroups wird klar zwischen regelmäßigen Beitragenden (regulars), Neulingen (newbies) und Passivmitgliedern (lurkers) unterschieden. Regulars haben das Recht, ihre Meinung zu sagen und gegebenenfalls Neulinge zurechtzuweisen. Newbies dürfen Fragen stellen, sollten dies aber in sehr höflichem Ton und nur im Notfall tun. Fragen, auf die die Fragenden selbst eine Antwort finden könnten, werden schnell einmal mit RTFM ("Read the fucking manual", "Lies die verdammte Anleitung!") quittiert. In etlichen Newsgroups werden von Zeit zu Zeit FAQs (Frequent Asked Questions, häufig gestellte Fragen) veröffentlicht, die Neulingen helfen, sich in der betreffenden Newsgroup zurechtzufinden. Lurkers, d.h. Leute, die nur lesen, selbst aber nichts zur Diskussion beitragen, haben kein Fragerecht. Beiträge, die sich auf ein bloßes "Me too" ("Finde ich auch") beschränken, sind unerwünscht. Eindringlinge, d.h. Leute, die etwas einwerfen, das nicht zum Thema gehört (off-topic), müssen mit scharfen Zurechtweisungen rechnen.
Unerwünscht ist auch das Canceling (Widerrufen bzw. "Pls. ignore" schreiben) von Nachrichten, die nicht von Ihnen selbst geschrieben worden sind.
Unerwünscht ist weiter, das Beifügen ("Attachement") von "binaries" (binär codierte Attachements, z.B. Bilder, Programme oder Audiodateien) in Gruppen, die nicht dafür bestimmt sind. Sie haben eine längere "Downloadzeit" als Texte und blockieren möglicherweise automatische Leseprogramme, die News vom Server auf den PC eines Benutzers laden, damit dieser sie offline lesen kann.
 
Generell gilt:
  • Lesen Sie Newsgroups oder Mailing Listen zuerst ein paar Wochen mit, bevor sie sich in die Diskussion einschalten.
  • Falls Sie nicht sofort sehen, was Sie gepostet haben, warten Sie eine Weile. Glauben Sie nicht, Ihr Posting sei mißlungen und versuchen Sie nicht, die gleiche Nachricht noch einmal zu posten.
  • Bevor Sie reine Informationsfragen stellen, lesen Sie die Anleitungen zu Ihren Programmen durch oder suchen Sie im WWW nach einer geeigneten Antwort, bevor Sie die Teilnehmer der Newsgroups damit belästigen.

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Chat
Verboten ist hier ebenfalls alles, was auch bei den anderen Kommunikationsmitteln verboten ist. Hinzu kommen einige spezifische Eigenheiten des Chats:
Unerwünscht ist das Belästigen anderer Chat-Benutzer, z. B.:
  • Durch unnötiges Einsetzen verschiedener Soundbuttons die anderen User zu nerven oder einen Kanal durch wiederholtes Senden von Piep-Signalen sowie Nachrichten zu stören (sogn. flooden)
  • Channel hopping: Einen Kanal oder Raum betreten und sofort wieder verlassen
  • Das Benützen von Nicknames, die andere Teilnehmer irritieren könnten
  • Schließlich jede Aktion, die die Funktionalität des Chattens auf den verschiedenen Clienten einschränkt.
Generell gilt:
  • Begrüßen Sie beim Betreten eines Chatrooms oder Channels die Anwesenden. Es genügt, wenn Sie mit allgemeinen Begrüßungsformeln wie "hi everybody" oder "hello" beginnen.
  • Verfolgen Sie eine Weile die Diskussion mit, bevor Sie sich zu einem Thema äußern.
  • Glauben Sie niemals, Sie seien anonym. Trotz Ihres Spitznamens (nickname) können Sie vom Systemadministrator erkannt werden.
  • Hüten Sie sich vor unbedachten Äußerungen und denken Sie daran, daß Sie vor der Öffentlichkeit sprechen.
Vor den Fragen nach der Funktion eines Chats oder Ihres Clienten sollten Sie wiederum die Anleitungen lesen, die für jeden Chat existiert oder bei der Installation Ihres Clienten (read me.txt) mitgeliefert wird. Weitere Hinweise finden Sie auch unter Chatikette.

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